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Eine Stadt aus bunten Steinen18.03.2018

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Lego-Projekt in der FBS Rheine

So schnell kann kein Maurer die Steine aufeinandersetzen. Innerhalb weniger Stunden entstanden am Wochenende in der Familienbildungsstätte (FBS) in Rheine nicht nur riesige Hochhäuser, ganze Stadtviertel wurden gebaut. Und das aus kunterbunten Steinen.

Mats, der fünfjährige Sohn des FBS-Diplom-Sozialpädagogen Jens Halfmann, hatte seinen Vater auf die Idee gebracht. Halfmann, der den Bereich Theologie und Glaube in der Rheiner Einrichtung, die zum katholischen Bildungsforum Steinfurt gehört, betreut, deklinierte die Idee mit seiner Kollegin Monika Leifeling durch und die beiden wussten bald, dass sie für die Umsetzung einer „Lego-Stadt“ Unterstützung bräuchten. Bei ihren Recherchen stießen sie auf den freikirchlichen Pastor Frank Rütten, der sich zur Aufgabe gemacht hat, Kindern „wertschätzende und motivierende Schritte für ihren Lebensweg zu zeigen“. Als absoluter Lego-Fan und -Fachmann ist er mit seinem Anliegen vielerorts unterwegs. Immer dabei: 350.000 Legosteine.

„Wir haben kaum Werbung für die 40 bis 50 Teilnehmerplätze gemacht, die Reaktion hat uns dann regelrecht umgehauen“, berichtete Monika Leifeling. Mittlerweile sind weitere Lego-Stadt-Projekte mit Bildungseinrichtungen in Neuenkirchen und Ibbenbüren geplant. „Wir hatten uns in Rheine auf Mädchen und Jungen aus unterschiedlichen sozialen Lebensfeldern und Schichten konzentriert. Sie mussten spontan Teams bilden, beim Bauen nach Vorlagen oder im ,freien Bauen‘ gemeinsame Lösungen entwickeln, Arbeitsteilung praktizieren sowie fachlichen Rat einholen“, erläuterte Jens Halfmann das Konzept. Zwischendurch wurde mit biblischen Texten und in kleinen thematischen Andachten („Was bedeutet es, ein festes Fundament zu haben?“, „Was zeichnet eine Stadt für alle aus?“ „Wo bleibt die Kirche im Dorf?“) eine alters- und lebensorientierte Verbindung von Spielidee und Religionspädagogik geboten.

Nicht nur bei der Abschluss-Präsentation für Eltern, Freunde und Interessierte, sondern während der spannenden Bauphasen hatten Kinder, Teamer und Eltern ein in jeder Beziehung ausbaufähiges Wochenenderlebnis. „Wir werden die Idee in anderen Konstellationen und mit anderen Zielgruppen sicher wiederholen“, freute sich Halfmann am Ende schon auf eine Fortsetzung.

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